logo_Lieferanten

 
Schutzimpfung - warum ?






net4pet




Wie schütze ich meinen Hund ?

Mit der Anschaffung Ihres Hundes haben Sie nicht nur einen verspielten, verschmusten, aufmerksamen, vielleicht auch eigenwilligen Hausgenossen, Wächter oder Jagdgehilfen erworben, von dem sie sich zu Recht viel Freude versprechen; Sie haben zugleich Fürsorgepflicht und damit Verantwortung für ein schutzbedürftiges, von Ihnen abhängiges Lebewesen übernommen.

Dazu gehört neben einer artgerechten Haltung, Ernährung und Pflege, die Abwehr von Gefahren durch häufige Infektionskrankheiten, denen Ihr Hund schon wenige Wochen nach der Geburt schutzlos ausgeliefert ist.

Ein Welpe erhält mit der Muttermilch anfänglich genügend Antikörper, so dass die Jungtiere normalerweise auf diese Weise geschützt sind. Allerdings hält dieser Schutz nur wenige Wochen an, und die Welpen müssen frühzeitig durch Impfungen zur Bildung eigener Schutzstoffe angeregt werden.

Die Grundimmunisierung ist der erstmalige Aufbau eines Impfschutzes. Wegen der eventuell noch vorhandenen mütterlichen Schutzstoffe ist die Grundimmunisierung erst nach zweimaliger Injektion bei jungen Tieren abgeschlossen.

Da die Schutzwirkung von Impfungen zeitlich begrenzt ist, müssen Wiederholungsimpfungen in regelmäßigen Abständen vorgenommen werden. Nur so wird gewährleistet, dass Ihr Hund dauerhaft geschützt ist.

Achten Sie deshalb stets auf die Termine für Wiederholungsimpfungen in Ihrem Impfpass!

Jungtiere werden im allgemeinen zwischen der siebten und der zehnten Lebenswoche erstmalig geimpft. 3 bis 4 Wochen später erhalten sie in der Regel eine erneute Injektion, um die Grundimmunisierung abzuschließen. Danach ist lediglich eine jährliche Wiederholung notwendig.

Für die Impfung stehen Kombinationswirkstoffe zur Verfügung, die gleichzeitig gegen mehrere der beschriebenen Infektionskrankheiten schützen. Was zu welchem Zeitpunkt und wie oft geimpft werden soll, entscheidet Ihr Tierarzt unter Berücksichtigung, der ihm bekannten Seuchenlage. Wichtig ist, dass Ihr Tier zum Zeitpunkt der Impfung gesund sein muss, da die Immunitätsbildung sonst gefährdet ist.

Anlässlich der ersten Impfung oder beim Kauf eines Tieres, erhalten Sie normalerweise einen Impfpass. Darin stehen nicht nur alle Daten zu den bereits erfolgten Impfungen, sondern auch persönliche Daten zur Identifikation Ihres Tieres. Ferner lässt sich der nächste Impftermin aus diesem Dokument ablesen. Der Impfpass wird beim grenzüberschreitenden Verkehr mit Hund oder Katze zum Nachweis der verlangten Schutzimpfungen unbedingt benötigt. Des weiteren dient er als Nachweis einer gültigen Impfung gegen Tollwut, die im Verdachtsfall das geimpfte Tier weitaus besser stellt als ein ungeimpftes oder nicht nachweisbar geimpftes Tier.

Bewahren Sie Ihren Impfpass sorgfältig auf und legen Sie ihn bei jeder Wiederholungsimpfung Ihrem Tierarzt vor!

Eine rechtzeitige Impfung schützt Ihr Tier und gibt Ihnen Sicherheit. Denn heute gibt es zuverlässige Impfstoffe gegen die folgenden Infektionskrankheiten Ihrer Katze:

STAUPE:
Die Staupe wird durch ein Virus verursacht. Die Ansteckung erfolgt zumeist durch direkten Kontakt von Hund zu Hund, aber auch durch indirekte Einschleppung mit Schuhen oder Kleidung. Die Erkrankung beginnt mit hohem Fieber, Augen- und Nasenausfluss und mit der absoluten Nahrungsverweigerung der Hunde.

Im weiteren Verlauf der Erkrankung äußert sich die Staupe auf verschiedene Art und Weise. Man unterscheidet drei Verlaufsformen, die aber ineinander übergehen können.

Bei der Darmstaupe leiden die Hunde an beinahe unstillbarem Durchfall und an starkem Erbrechen.

Bei der Lungenstaupe werden hauptsächlich quälender Husten, Nasenausfluss und eine manifeste Lungenentzündung beobachtet.

Bei der Nervenstaupe leiden die Hunde an Krämpfen und Lähmungen und verlieren teilweise sogar das Bewusstsein.

Viele Staupe Erkrankungen verlaufen tödlich

Die Tiere, die eine Staupe überlebt haben, behalten häufig lebenslange Schäden wie Zahnschmelzdefekte, spröde, rissige Pfoten und unter Umständen Verhaltensstörungen zurück.

zur Übersicht

ANSTECKENDE LEBERENTZÜNDUNG:
Nicht weniger gefährlich als das Staupevirus ist das der ansteckenden Leberentzündung, die der Tierarzt Hepatitis contagiosa canis oder H.c.c. nennt. Die Ansteckung erfolgt auf dem gleichen Wege, wie bei der Staupe. Auch die Krankheitssymptome gleichen einander. Die Tiere haben hohes Fieber, verweigern die Nahrungsaufnahme und leiden an starken Bauchschmerzen.

Viele Hunde, besonders Welpen sterben in dieser Phase.

Bei älteren Tieren kann es im weiteren Verlauf der Erkrankung zu Erbrechen, Durchfall, Mandel-, Rachen-, und Bindehautentzündungen kommen. Auch sind nervöse Störungen in diesem Zusammenhang beobachtet worden. Hunde, die die Krankheit überlebt haben, behalten häufig Trübungen der Augenhornhaut zurück, die zur Erblindung führen kann.


LEPTOSPIROSE:
Eine weitere gefährliche Erkrankung ist die Leptospirose. Sie ist auch unter dem Namen "Stuttgarter Hundeseuche" oder Welilsche Krankheit bekannt. Die Erreger dieser Erkrankung gehören zu den Bakterien. Verschiedene Leptospirenarten sind nicht nur für den Hund, sondern auch für den Menschen gefährlich.

Hunde, Ratten, Mäuse und andere Tiere gelten als Ansteckungsquellen. Auch verschmutze Teiche, Tümpel, Gräben oder Sümpfe beherbergen das Bakterium. Die Krankheit beginnt oft mit abnormer Müdigkeit und schwankendem Gang, der besonders das Springen und Treppensteigen erschwert.

Im weiteren Verlauf der Erkrankung kommt es dann zu Fieber, Appetitlosigkeit, Erbrechen, Durchfall und zu Schädigungen der Leber und der Nieren.

zur Übersicht

PARVOVIROSE:
Es handelt sich um eine besonders häufig auftretende Krankheit, die durch Parvovieren verursacht wird. Da die Erreger extrem widerstandsfähig sind und Monate bis Jahre in der Außenwelt überleben können wird die Parvovirose nicht nur durch den Kontakt von Hund zu Hund, sondern häufig über den Menschen und leblose Gegenstände übertragen.

Die Erkrankung kann rasant verlaufen und innerhalb weniger Stunden zum Tod durch Herzmuskelentzündung führen. Heute treten jedoch vornehmlich Magen- Darm Entzündungen auf. Sie äußern sich in anfänglichem Fieber, begleitet von starkem Erbrechen und Durchfall, der wässrig, schleimig und blutig sein kann. Die Tiere fressen nicht, sie magern schnell ab und verlieren viel Flüssigkeit, was schließlich zum Tod führt!

zur Übersicht

TOLLWUT:
Die Tollwut ist für alle Säugetiere - ebenso wie den Menschen - lebensgefährlich. Das Tollwut-Virus wird fast ausschließlich durch den Biss infizierter Füchse übertragen.

Er greift das zentrale Nervensystem an und ruft Aggressivität, Wesensveränderung und Lähmungserscheinungen hervor. Fortschreitende Ruhelosigkeit, Gleichgewichtsstörungen gefolgt von Krämpfen und Lähmungen führen schließlich zum Tode.

Der Mensch infiziert sich eher seltener an Füchsen, als am Biss durch tollwutkranke Hunde und Katzen. Aufgrund der enormen Gefahr für den Menschen, gehört die Tollwut, zu den anzeigepflichtigen Seuchen und unterliegt als solche der staatlichen Kontrolle.

Behandlungsversuche sind bei tollwutkranken und tollwutverdächtigen Tieren verboten. Tollwutverdacht besteht auch dann, wenn ein Kontakt mit einem tollwutkranken Tier auch nur vermutet wird. In einem solchen Fall kann die Tötung angeordnet werden, es sei denn, Ihr Tier ist nachweislich gegen Tollwut schutzgeimpft.

zur Übersicht

ZWINGERHUSTEN
Der Zwingerhusten ist eine Faktorenkrankheit, d.h., dass mehrere ungünstige Ursachen zum Ausbruch der Erkrankung beitragen. Zum einen sind es verschiedene Erreger, insbesondere Bordetellen und das Parainfluenza- Virus. Zum anderen sind es klimatische Bedingungen wie Feuchtigkeit und Durchzug. Ferner wird der Zwingerhusten durch eine intensive Tierhaltung (hohe Besatzdichte, starker Tierumsatz) begünstigt.

Die geschwächten oder gestressten Hunde stecken sich gegenseitig durch Kontakt an. Doch auch einzeln gehaltene Tiere sind gefährdet, zum Beispiel beim täglichen Spaziergang oder auf Ausstellungen.

Die Erkrankung fängt meist mit klarem Nasen- bzw. Augenausfluss und quälendem, trockenem Husten an. Wird der Husten nicht rechtzeitig erkannt und behandelt, verschlimmert sich der Zustand bis hin zur Lungenentzündung. Der Zwingerhusten ist selten tödlich, doch kann sich die Erkrankung selbst unter tierärztlicher Behandlung
mehrere Wochen hinziehen.


Allergie


















strip_1x1  


Samtstrampler