Zecken1     Z E C K E N A B W E H R     Zecken1
chemisch oder natürlich ?









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Chemische oder natürliche Zeckenabwehr - entscheiden Sie selbst
Die Zecken sind wieder los. Die kleinen Vampire lieben das feucht-warme Klima besonders. Damit steigt für Mensch und Tier auch die Gefahr, gebissen zu werden. Die Heimat der Zecken ist die Natur. Zwischen März und November lauern sie vor allem im Gras, Gestrüpp und Unterholz, dort wo es feucht, warm und dunkel ist. Die meisten Zecken warten reglos in Kniehöhe auf ihre Opfer. Streift ein Hund an ihnen vorbei, so hängen sie sich an seine Beine. Berührungen von Sekundenbruchteilen genügen der Zecke, um auf ihren Wirt überzuspringen.
Beim Saugen übertragen Zecken häufig Borreliose-Bakterien. In nahezu jeder dritten Zecke kann man diese in deren Darm nachweisen. Die Borrelien werden allerdings nicht sofort beim Biss übertragen, sie gelangen erst nach 12 bis 24 Stunden über die Ausscheidungen der Zecken in die Blutbahn des „Spenders“. Je länger das Tier Blut saugt, desto höher ist daher das Infektionsrisiko.

Etwas anders verläuft die so genannten Frühsommer-Meningoenzephalitis (FSME). Die Krankheitserreger sitzen im Speichel der Zecke. Das Opfer ist somit gleich nach dem Biss infiziert. Die Viren verursachen eine Hirnhautentzündung, die mit schweren Lähmungen verbunden sein kann.

Was kann nun der einzelne Tierbesitzer tun um sein Haustier zu schützen.

Die Zeckenabwehr
mittels chemischen Giften

Gegen Zecken und Flöhe versucht man mit chemischen Mitteln, wie Halsbänder, Sprays, Tropfen und Pulver vorzugehen. Abgesehen davon, dass nur die wenigsten dieser Mittel wirklich vor den gefährlichen Parasiten schützen, sind sie auch für Hund und Katze giftig,
Die Gifte gelangen über die Haut oder über den Magen in den Körper der Tiere und kommen über den Stoffwechsel in den Blutkreislauf. Sie setzen sich in konzentrierter Form in der Haut oder dem darunterliegendem Fettgewebe ab und bleiben dort so lange, bis sie von Leber und Nieren unter größtem Aufwand abgebaut werden.
Wenn das Tier nun von einer Zecke gebissen wird, gelangt das Gift in den Körper der Zecke und tötet sie ab. Es kann aber ohne weiteres sein, dass zu diesem Zeitpunkt die Krankheitserreger von FMSE bereits übertragen worden sind.

Die Zeckengifte belasten aber nicht nur Stoffwechsel, Leber und Nieren von Hund, Katze, sie sind auch für Erwachsene und Kinder nicht ganz ungefährlich. Daher sollten vor allem Kinder nach der Anwendung von Produkten, die über die Haut aufgenommen werden, die Tiere für einen gewissen Zeitraum nicht berühren.

Die natürliche Zeckenabwehr
mit Kräutern und Gemüseextrakten

Ganz anders funktioniert die Zeckenabwehr mit Kräutern und Gemüseextrakten. Durch eine spezielle Mischung aus diesen rein pflanzlichen Produkten, nimmt Hund und Katze einen, für den Menschen kaum wahrnehmbaren Geruch an. Dieser Geruch bewirkt, dass unsere Haustiere für Zecken, Flöhe und anderes Ungeziefer völlig uninteressant werden. Sie versuchen erst garnicht, unsere Lieblinge als unfreiwillige „Blutspender“ zu gewinnen und bleiben von Haus aus von ihnen fern.

Die natürliche Zeckenabwehr ohne Chemie, zum Wohle von Hund und Katze.

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